
Credentials von 18.000 Mitarbeitern deutscher Unternehmen in Stealer-Logs entdeckt
Unsere Darknet-Monitoring-Analysten haben in aktuellen Stealer-Log-Sammlungen Zugangsdaten von über 18.000 Mitarbeitern aus DAX- und MDAX-Unternehmen identifiziert. Betroffen sind VPN-Zugänge, E-Mail-Konten und interne Collaboration-Tools.
Analyseergebnisse
In den vergangenen zwei Wochen wurden mehrere große Stealer-Log-Sammlungen in Darknet-Foren veröffentlicht. Unsere automatisierte Analyse hat darin Zugangsdaten identifiziert, die zu Unternehmensdomains von 23 DAX- und 41 MDAX-Unternehmen gehören.
Die betroffenen Zugangsdaten verteilen sich wie folgt:
- VPN-Zugänge: 4.200 Credentials
- Microsoft 365: 6.800 Credentials
- Interne Webanwendungen: 3.100 Credentials
- Collaboration-Tools (Slack, Teams): 2.400 Credentials
- Sonstige Dienste: 1.500 Credentials
Risikobewertung
Besonders kritisch sind die VPN-Zugangsdaten, da diese einen direkten Zugang zum Unternehmensnetzwerk ermöglichen. In Kombination mit fehlender Multi-Faktor-Authentifizierung können Angreifer diese Credentials für Initial Access nutzen.
Handlungsempfehlungen
Unternehmen sollten umgehend prüfen, ob ihre Domains in aktuellen Stealer-Log-Veröffentlichungen auftauchen. RisikoMonitor bietet hierfür eine automatisierte Überwachung im Rahmen des Darknet-Monitoring-Moduls.
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