
Deutschland: 97 % der Stadtwerke sehen Cyberangriffe als größte Bedrohung der Versorgungssicherheit
Eine im April 2026 veröffentlichte Umfrage der Thüga-Gruppe unter 150 deutschen Stadtwerken und Regionalversorgern liefert ein klares Bild: 97 Prozent der Befragten nennen Cyberangriffe als die zentrale Bedrohung für die Versorgungssicherheit – noch vor physischen Sabotageakten oder Lieferengpässen.
Konkret berichten die Versorger von: - ständig steigenden, teils KI-gestützten Angriffsversuchen, - erheblichen Investitionen in Detection-, Response- und NIS2-Compliance, - Personalmangel im OT-/SCADA-Security-Bereich.
Parallel laufende Vorfälle wie der Cyberangriff auf die Stadtwerke Detmold im November 2025 oder Attacken auf die IT in Ratzeburg und Oerlinghausen zeigen: Die Bedrohung ist nicht abstrakt, sondern operativ.
Einordnung: Mit der NIS2-Umsetzung sind viele Stadtwerke nun explizit als "wesentliche Einrichtungen" eingestuft. Das bedeutet höhere Meldepflichten, schärfere Audits und persönliche Haftung der Geschäftsführung. Risikomonitor unterstützt Versorger mit kontinuierlichem Darknet- und Lieferanten-Monitoring sowie OT-spezifischer Bedrohungsaufklärung.
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