
Großkanzlei in Frankfurt: Ransomware-Angriff gefährdet Mandantendaten und M&A-Transaktionen
Eine der führenden Wirtschaftskanzleien in Frankfurt am Main wurde Mitte Januar 2026 Opfer eines gezielten Ransomware-Angriffs. Die Kanzlei, die mehrere DAX-Konzerne als Mandanten betreut, sah sich mit einer massiven Datenkompromittierung konfrontiert.
Besondere Brisanz
- Vertrauliche M&A-Transaktionsdokumente verschlüsselt und potenziell exfiltriert
- Anwaltliche Korrespondenz mit Mandanten betroffen
- Insiderwissen über bevorstehende Übernahmen in Gefahr
- Berufsgeheimnis (§ 203 StGB) potenziell verletzt
Rechtliche Konsequenzen
Die Kanzlei steht vor einem Dilemma: Einerseits besteht Meldepflicht nach DSGVO und Standesrecht, andererseits würde eine Veröffentlichung den Mandanten und laufenden Transaktionen schaden. Die zuständige Rechtsanwaltskammer wurde eingeschaltet.
Wachsendes Ziel: Kanzleien
Anwaltskanzleien sind zunehmend im Visier von Cyberkriminellen. Sie verfügen über hochvertrauliche Informationen, haben aber oft keine dedizierten IT-Sicherheitsteams. Der finanzielle und reputative Druck macht sie zu besonders zahlungswilligen Opfern.
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