
Lumma Stealer: Comeback nach Microsoft-Takedown – 1,2 Mio. neue Opferlogs in Q1 2026
Nach dem hochgelobten Takedown der Lumma-Infrastruktur durch Microsoft Digital Crimes Unit, DOJ und Europol im Mai 2025 ist die Malware-as-a-Service-Operation 2026 vollständig zurück. Threat-Intel-Anbieter zählen im Q1/2026 rund 1,2 Mio. frische Stealer-Logs auf einschlägigen Marktplätzen.
Verteilungswege: - Cracked Software & Game Cheats (Hauptvektor) - Phishing über gefälschte CAPTCHA-Seiten ("ClickFix") - Malvertising auf Google Ads (insb. AnyDesk-, Notion-, Slack-Klone)
Was Lumma stiehlt: Browser-Cookies (Session-Hijacking!), gespeicherte Passwörter, Crypto-Wallets, Discord-/Telegram-Tokens, FTP-/SSH-Clients und Authenticator-Backups.
Konsequenz für Unternehmen: Eine einzige private Browser-Session eines Mitarbeiters auf einem Privatgerät reicht aus, um Cloud-SaaS-Sessions (M365, Google Workspace, Salesforce) zu übernehmen – MFA wird durch gestohlene Session-Cookies vollständig umgangen. Risikomonitor liefert Stealer-Log-Monitoring mit Zuordnung zur Domain als Standard-Modul.
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