
Real-Time-OSINT 2026: Wie Multi-Signal-Monitoring Krisen Stunden früher erkennt
Am 23. April 2026 publizierte Project OSINT eine vielbeachtete Analyse: Real-Time-OSINT ist 2026 nur noch durch Multi-Signal-Workflows möglich. Klassische Twitter/X-Beobachtung allein hat in der Krise nach den Iran-Luftschlägen vom 28. Februar 2026 strukturell versagt.
Was funktioniert hat: - ADS-B Exchange für kommerzielle Flugbewegungen - MarineTraffic und VesselFinder für maritime Umroutings - Cloudflare Radar und IODA für Internet-Outage-Heatmaps - Sentinel Hub für satellitengestützte Bestätigung - Telegram-Channels regionaler Augenzeugen statt nur westlicher Mainstream-Sourcing
Lehre für CTI- und Krisenstab-Teams in DACH: - Eine Quelle = ein blinder Fleck - Real-Time bedeutet Korrelation in Sekunden, nicht "Twitter-Refresh in Minuten" - Risikomonitor empfiehlt: standardisierte Source-Stacks für definierte Krisenszenarien (Cyber, Energie, Lieferkette, geopolitisch)
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