
Ransomware Q2/2026 DACH: +47 % öffentlich bestätigte Opfer – Industrie an der Spitze
Unser kontinuierliches [Darknet Monitoring](/darknet-monitoring) hat im Zeitraum April – Mitte Mai 2026 im DACH-Raum +47 % mehr öffentlich bestätigte Ransomware-Opfer verzeichnet als im Vergleichszeitraum 2025. Die wichtigsten Befunde:
Branchenverteilung
1. Industrie / Maschinenbau: 31 % 2. Gesundheit / Pharma: 19 % 3. Recht / Steuerberatung: 14 % 4. Logistik / Speditionen: 12 % 5. Sonstige (Bildung, Energie, KMU-Dienstleister): 24 %
Aktivste Gruppen
Spitzenreiter sind aktuell Qilin, Akira, DragonForce, IncRansom und TheGentlemen. Detail-Profile inklusive Erstreaktion: [Ransomware-Gruppen](/ransomware-gruppen). Echtzeit-Lage: [Live-Ticker](/live-ticker).
Lösegeld-Trend
Median-Forderung im DACH-KMU-Segment: 620.000 EUR (Q1 2026: 480.000 EUR). Median tatsächliche Zahlung: 180.000 EUR (Verhandlungs-Spielraum 65–80 %).
Was die Zahlen nicht zeigen
Die Dunkelziffer ist erheblich. Auf Basis vertraulicher Mandate schätzen wir, dass die tatsächliche Opferzahl 3–4-mal höher liegt als die öffentlich bekannte. Viele KMU zahlen still und melden nur, wenn personenbezogene Daten betroffen sind und die DSGVO eine Anzeige erzwingt.
Konsequenzen für CISOs
- Externe Angriffsfläche regelmäßig kontrollieren: [Tools-Suite](/tools).
- Zulieferer-Risiken im Blick: [Lieferantenmonitoring](/lieferantenmonitoring).
- 24/7-Notfallkontakt definiert: [Ransomware-Hilfe](/ransomware-hilfe) als Bestandteil des IR-Plans.
Die ausführliche Q2-Auswertung mit Branchen-Schnitten und Regional-Verteilung folgt Ende Juni als Download-Studie.
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