
UMMC Mississippi: Ransomware trifft US-Universitätskliniken — Patientendaten gefährdet
Das University of Mississippi Medical Center (UMMC), eines der größten akademischen Gesundheitszentren im Süden der USA, wurde im Februar 2026 von einem schwerwiegenden Ransomware-Angriff getroffen. Die Klinik musste den Notbetrieb ausrufen.
Auswirkungen
- Elektronische Patientenakten (EHR) waren mehrere Tage nicht verfügbar
- Über 500.000 Patientendatensätze potenziell kompromittiert
- Notaufnahme auf Papier-basierte Triage umgestellt
- Geplante Operationen verschoben
- Medizinische Geräte mussten manuell überwacht werden
Reaktion und Wiederherstellung
Das UMMC arbeitete mit dem FBI und CISA zusammen. Die vollständige Wiederherstellung der IT-Systeme dauerte über drei Wochen. Das Klinikum bestätigte, dass Lösegeldforderungen eingegangen seien, machte jedoch keine Angaben zur Zahlung.
Trend: Healthcare weiterhin Hauptziel
Der US-Gesundheitssektor bleibt das primäre Ziel von Ransomware-Gruppen. Laut HHS wurden 2025 über 120 Millionen Patientendatensätze in den USA durch Cyberangriffe kompromittiert.
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